Berlin (AFP) Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU), hat den Vorstoß von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) zur Lockerung der EU-Sanktionen gegen Russland kritisiert. "In den Koalitionsverhandlungen haben wir uns mit der SPD darauf verständigt, dass Russland jetzt als Erstes am Zug ist", sagte Röttgen der "Bild am Sonntag". "So lange die russische Regierung nicht die Minsker Vereinbarung umsetzt, ist ein Entgegenkommen bei den Sanktionen ein völlig falsches Signal und eine Ermutigung für Herrn Putin, nichts an seiner Politik zu ändern."