Washington (dpa) - Im Zusammenhang mit den geplanten Strafzöllen auf Importe von Stahl und Aluminium hat US-Präsident Donald Trump Deutschland vorgeworfen, zu wenig für die Verteidigung auszugeben. "Wenn man sich die Nato anschaut, wo Deutschland ein Prozent zahlt, und wir zahlen 4,2 Prozent von einem viel größeren Bruttoinlandsprodukt, das ist nicht fair". Das sagte Trump während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Der Vorschlag für Strafzölle auf Metalle wird damit begründet, dass diese Güter für Jobs in der Rüstungsindustrie zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit wichtig seien.