Bonn (AFP) Anders als Polizei und Staatsanwaltschaft hat das Bundesamt für Justiz den Münchner Amoklauf als extremistisch motiviert bewertet. Damit können die Hinterbliebenen der neun im Juli 2016 von Amokläufer David S. erschossenen Menschen sowie die bei der Tat Verletzten Geld aus den Härteleistungen des Bundes erhalten, wie die Behörde am Mittwoch in Bonn mitteilte. Die Betroffenen seien in der vergangenen Woche informiert worden, es seien bereits erste Anträge eingereicht worden.