Damaskus (dpa) - Bei neuen Angriffen der Türkei auf die belagerte kurdische Stadt Afrin in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten und Beobachtern mindestens 22 Zivilisten getötet worden. Die Artillerie- und Luftangriffe hätten eine Wohngegend in der Stadt getroffen, sagte ein Sprecher der kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte. Die jüngsten Angriffe haben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zu einer Massenflucht geführt. Seit Mittwoch seien rund 35 000 Zivilisten aus Afrin und Umgebung in die weiter entfernt liegenden Orte Nubul und Sahra geflohen.