London (dpa) - Nach dem Mord am russischen Kreml-Kritiker Nikolai Gluschkow hat die Polizei in Großbritannien Medienberichten zufolge eine Reihe von Exil-Russen kontaktiert und zur Vorsicht geraten. Damit hätten die Sicherheitsbehörden ihre bisherige Einschätzung vom geringen Risiko für Exil-Russen im Land geändert, berichtete der Sender BBC. Der 68-Jährige Gluschkow war am vergangenen Montag tot in seinem Haus in der Hauptstadt entdeckt worden. Verbindungen zum Gift-Attentat auf den Ex-Doppelagenten Skripal sieht die Polizei derzeit nicht.