Moskau (dpa) - Bei der Präsidentenwahl in Russland haben Wahlbeobachter vor Schließung der Wahllokale mehr als 2500 Manipulationsversuche registriert. Mitarbeiter der oppositionsnahen Beobachterstelle Golos dokumentierten besonders viele Vorfälle in Moskau, St. Petersburg und in der südrussischen Stadt Krasnodar, wie einer Karte der Organisation zu entnehmen war. Nach Angaben des Innenministeriums wurden Behörden rund 650 Vorfälle gemeldet. Im Internet kursierten zahlreiche Videos, die zeigten, wie Wähler mehrere Stimmzettel gleichzeitig abgegeben wollten.