St. Petersburg (dpa) - Mit den früheren Bundesliga-Profis Roman Neustädter und Konstantin Rausch hat WM-Gastgeber Russland auch den zweiten Härtetest verloren.

Vier Tage nach dem 0:3 gegen Fußball-Rekordweltmeister Brasilien musste sich die Sbornaja am Dienstag Vize-Europameister Frankreich mit 1:3 (0:1) geschlagen geben. Auswahltrainer Stanislaw Tschertschessow bot Neustädter und Rausch auf, obwohl beide vom russischen Verband kürzlich nach dem Besuch eines Moskauer Nachtclubs noch bestraft wurden.

Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain hatte die Franzosen in St. Petersburg in der 40. Minute in Führung gebracht. Paul Pogba von Manchester United erhöhte auf 2:0 (49.). Nach dem Anschlusstreffer von Fedor Smolow (68.) machte erneut Mbappé alles klar (83.).

Ex-Weltmeister Frankreich hatte seinen ersten WM-Test am vergangenen Freitag gegen Kolumbien trotz einer 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren. Für die Équipe Tricolore beginnt die WM-Endrunde am 16. Juni mit dem Spiel gegen Australien in Kasan. In Gruppe C geht es außerdem gegen Peru und Dänemark.

Auch WM-Teilnehmer Japan blieb im zweiten Testspiel sieglos. Vier Tage nach dem dürftigen 1:1 gegen Mali kassierten die Asiaten in Lüttich eine 1:2 (1:1)-Niederlage gegen die Ukraine. Japan brachte sich durch ein Eigentor von Naomichi Ueda (21. Minute) selbst in Rückstand, Tomoaki Makino glich aber noch vor der Pause aus (41.). Den Sieg für die Ukraine machte Alexander Karawajew perfekt (69.).

Makoto Hasebe von Eintracht Frankfurt und Gotoku Sakai vom Hamburger SV standen in der Startelf der Japaner, die bei der WM-Endrunde auf Kolumbien, Polen und den Senegal treffen.

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