Bagdad (AFP) Im Irak sind bereits mehr als 300 Menschen wegen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zum Tode verurteilt worden. Wie die Justiz am Mittwoch mitteilte, verurteilte ein Gericht in Bagdad seit Januar 97 Ausländer zum Tode und 185 weitere zu lebenslanger Haft. Die meisten Todesurteile ergingen gegen Türken oder Bürger früherer Sowjetrepubliken. Aber auch eine Deutsche wurde zum Tode und eine Französin zu lebenslanger Haft verurteilt.