Frankfurt/Main/München (dpa) - Geblitzt wird seit 6.00 Uhr an Hunderten Kontrollstellen. Viele davon - etwa in Hessen und Thüringen - wurden vorab veröffentlicht. «Die Unfallprävention ist die vornehmste Aufgabe der Polizei», sagte der Sprecher.

Der sogenannte «Speedmarathon» dauert bis zu 24 Stunden. Jedes Präsidium kann laut Polizei eigene Schwerpunkte setzen. Hintergrund ist eine Aktionswoche des europäischen Polizei-Netzwerks Tispol. Die Organisation will die Zahl der Unfallopfer verringern. Zu schnelles Fahren zählt nach Angaben der Polizei zu den häufigsten Ursachen bei schweren Unfällen mit Toten oder Verletzten.

Nicht alle Bundesländer sind in diesem Jahr bei dem eintägigen «Speedmarathon» dabei, so verzichten zum Beispiel Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg auf eine Teilnahme. Im vergangenen Jahr hatte die Polizei bei dem Aktionstag Zehntausende Temposünder erwischt.