Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich nach seiner Erholung seit Ende März kraftlos.

Der Dax stieg um 0,05 Prozent auf 12.574,10 Punkte. Zuletzt hatten die Ängste der Anleger vor möglichen Belastungen für die Weltwirtschaft wegen des Zollkonflikts zwischen den USA und China nachgelassen. Auch der Syrien-Konflikt rückte etwas in den Hintergrund. Beide Themen schwelen aber weiter.

Durchwachsene Signale lieferte indes der Start der Berichtssaison der Unternehmen. Vor allem der starke Euro wird zunehmend als Störfeuer gesehen, nachdem der Autozulieferer Continental auch wegen Wechselkursbelastungen bei seinen Zielen zurückrudern musste.

Für den Index der mittelgroßen Unternehmen MDax ging es zum Wochenschluss um 0,40 Prozent auf 26.125,23 Punkte nach oben, während der Technologiewerte-Index TecDax um 0,35 Prozent auf 2629,58 Punkte nachgab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte leicht zu.

Die Aktien des Versorgers RWE gaben trotz einer Kaufempfehlung der französischen Bank Societe Generale leicht nach. Allerdings waren die Papiere seit Anfang Februar um fast 50 Prozent gestiegen. Schlusslicht waren die Papiere der Lufthansa mit minus 2 Prozent.

Zu den Dax-Verlierern zählten auch die Papiere des Chipkonzerns Infineon, sie gaben leicht nach. Hier belastete abermals ein schwacher Umsatzausblick des bedeutenden taiwanischen Chipherstellers TSMC. Im TecDax büßten die Anteilsscheine des LED- und Chipindustrieausrüsters Aixtron 1,4 Prozent ein und Dialog Semiconductor 1,6 Prozent.