Madrid (dpa) - Wenige Wochen vor ihrer geplanten Auflösung hat sich die baskische Untergrundorganisation ETA in einem Schreiben an die Öffentlichkeit gewandt und um Vergebung für die blutigen Anschläge der Vergangenheit gebeten. «Infolge von Fehlern oder falschen Entscheidungen hat die ETA auch Opfer getroffen, die nicht direkt am Konflikt beteiligt waren», hieß es in der Erklärung, die von der baskischen Zeitung «Gara» veröffentlicht wurde. Die baskische Bevölkerung habe in den Jahren des bewaffneten Kampfes «übermäßig gelitten», hieß es in dem Schreiben weiter.