Arolla (dpa) - Von 14 verunglückten Skitourengängern in den Schweizer Alpen ist ein weiterer im Krankenhaus gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf fünf, wie die Polizei im Kanton Wallis mitteilte.

Die Sportler waren am Sonntag zu einer Tour in der Region Pigne d'Arolla auf mehr als 3000 Metern Höhe aufgebrochen. Ein Unwetter überraschte sie, und sie schafften es nicht mehr zu einer Berghütte. Sie verbrachten die Nacht bei rund minus zehn Grad am Berg.

Zu der Gruppe gehörte eine Deutsche, die schon aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sagte ein Polizeisprecher. Die Frau wohnte in der Schweiz. Am Montag hatte es zunächst geheißen, es seien möglicherweise zwei Deutsche dabei gewesen.

Die alarmierten Bergretter fanden die Gruppe am Montagmorgen und brachten sie mit Hubschraubern in Krankenhäuser. Ein Teilnehmer war schon tödlich gestürzt, drei weitere starben wegen der erlittenen Unterkühlung im Krankenhaus. Nach dem Tod des fünften Opfers werden in verschiedenen Kliniken noch vier Teilnehmer behandelt.