Herning (dpa) - Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hält die Chance auf eine WM-Medaille nach Olympia-Silber für unrealistisch. "Halbfinale bei einer WM, das ist ziemlich weit weg", sagte der 39-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

"Es ist ein neuer Anfang, ein komplett anderer Kader als vor zwei Monaten. Deswegen wird es für uns enorm schwierig werden, an die Erfolge anzuknüpfen."

Anders als bei den Winterspielen von Pyeongchang im Februar, als das Nationalteam mit dem Final-Einzug den größten Erfolg der Geschichte schaffte, sind bei dem am 4. Mai beginnenden Turnier in Herning und Kopenhagen NHL-Spieler dabei. Olympia sei deswegen nicht mit der WM zu vergleichen, betonte Sturm. "Wir müssen uns wieder hinten anstellen", sagte der 39-Jährige. "Man muss sich den Erfolg wieder erarbeiten. Das ist für uns ein großer Test."

Vor dem ersten WM-Auftritt des Weltranglisten-Siebten in Herning gegen Gastgeber Dänemark sind die Erwartungen dennoch riesig. "Mein Ziel ist, unter den Top Acht in der Weltrangliste zu bleiben. Das wird schwierig genug", sagte Sturm, ohne dabei konkret vom Einzug ins Viertelfinale zu sprechen.

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