Brüssel (dpa) - Angesichts des geplanten Austritts Großbritanniens sollen die EU-Agrarfördergelder künftig reduziert werden. Die Direktzahlungen an Landwirte sollten um vier Prozent, die Gelder für den gesamten Agrarbereich unterm Strich um fünf Prozent gekürzt werden, schlug EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger vor. Die Agrarförderung ist derzeit der größte Posten im EU-Budget, etwa 58 Milliarden Euro fließen pro Jahr an die Bauern. Diese Kürzungen sind jedoch niedriger als erwartet - ursprünglich war von Einschnitten von bis zu zehn Prozent die Rede.