Frankfurt/Main (dpa) - Das Auf und Ab am deutschen Aktienmarkt hat sich auch fortgesetzt. Nach dem Rückschlag am Vortag demonstrierte der Dax wieder etwas Stärke.

Die monatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA, die von einer robusten Verfassung zeugten, lieferten kaum Impulse. Bis zum Nachmittag stieg der deutsche Leitindex um 0,30 Prozent auf 12 728,63 Punkte. Im Wochenverlauf bedeutet das ein Plus von 1,2 Prozent.

Der MDax legte bis zum Nachmittag um 0,30 Prozent auf 26 313,85 Punkte zu. Das Technologiewerte-Barometer TecDax kam zuletzt mit plus 0,11 Prozent auf 2693,98 Punkte kaum vom Fleck. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeigte sich ebenfalls fast unbewegt.

Im Dax standen die Quartalszahlen von BASF und BMW im Fokus. Sowohl der Chemiekonzern als auch der Münchner Autobauer litten zum Jahresauftakt unter der Eurostärke.

Beide behielten aber ihre Jahresziele bei. Während die BASF-Aktien daraufhin jedoch um rund 1 Prozent zulegten, büßten die BMW-Papiere 1,5 Prozent ein. Allerdings sind Autowerte in jüngster Zeit auch wieder sehr gut gelaufen.

Zudem informierten noch einige weitere Unternehmen aus dem MDax, dem TecDax und dem SDax über ihren Geschäftsverlauf zum Jahresauftakt. Um 6,5 Prozent ging es dabei für die Anteile des Spezialchemieunternehmens Lanxess nach oben und damit an die Spitze des MDax. Für das erste Quartal wurden sowohl Zuwächse beim Umsatz als auch beim Gewinn gemeldet und die Jahresziele angehoben.

Mit einem Plus von 4,4 Prozent profitierten zudem die Aktien von Rheinmetall vom Quartalsbericht samt Auftragsflut für den Autozulieferer und Rüstungskonzern. Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hingegen startete zwar ebenfalls mit Schwung ins neue Jahr, doch Analysten äußerten sich kritisch über die ihres Erachtens bereits hohe Bewertung der Aktie. Die Anteile zählten mit einem Minus von rund 2 Prozent zu den Schlusslichtern im Index der mittelgroßen Unternehmen.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,38 Prozent am Vortag auf 0,36 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,11 Prozent auf 140,09 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,03 Prozent auf 159,21 Punkte. Der Kurs des Euro hielt sich weiter unter 1,20 US-Dollar und wurde am frühen Freitagnachmittag zu 1,1968 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1992 (Mittwoch: 1,2007) Dollar festgesetzt.