Münster (AFP) Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat sich gegen eine Aufhebung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche ausgesprochen. Die katholische Laienorganisation forderte am Mittwoch auf ihrer Tagung in Münster den Bundestag auf, den umstrittenen Strafrechtsparagrafen 219a "unverändert beizubehalten". Das Werbeverbot sei ein "wichtiger Bestandteil" des nach langen Debatten erzielten Kompromisses über die gesetzlichen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch.