Straßburg (AFP) Russland hat mit der Verurteilung eines Journalisten wegen kritischer Kommentare zum Krieg in Tschetschenien gegen das Recht auf Meinungsfreiheit verstoßen. Zu diesem Schluss kam der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil. Zugleich wiesen die Straßburger Richter die Regierung in Moskau an, dem Mann 12.500 Euro Schmerzensgeld zu zahlen.