Wolfsburg (dpa) - Maximilian Arnold hat unmittelbar vor dem Finale im Abstiegskampf das nervöse Umfeld beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg kritisiert.

"Da ist vieles nicht optimal gelaufen. Die Unruhe zieht sich durch alle Ebenen wie ein Roter Faden. Das kommt auch ganz unten bei den Spielern an", sagte der Mittelfeldspieler der "Sport Bild". Wolfsburg kann am Samstag (15.30 Uhr) bei einer Niederlage gegen den 1. FC Köln erstmals aus der höchsten deutschen Spielklasse absteigen, wenn der Hamburger SV zeitgleich gewinnt. Einen Tag vor dem Duell mit dem HSV hatte sich der VfL Ende April von Sportchef Olaf Rebbe getrennt.

Der 23-Jährige berichtete, er werde von Familie und Freunden immer wieder auf die Unruhe angesprochen. "Sogar wenn ich die Post aus dem Briefkasten hole, fragen die Nachbarn", sagte Arnold. Die unstete Personalpolitik habe dazu einen Beitrag geleistet, meint der Führungsspieler: "Wenn man in der Saison drei Trainer hat, kann keine Kontinuität einkehren. Jeder hat eine andere Philosophie."

Auf Andries Jonker und Martin Schmidt folgte im Februar Bruno Labbadia, der erst ein Spiel gewinnen konnte. "Ich glaube, er weiß schon, was er tut, und dass er solche Situationen angehen kann", sagte Arnold über Labbadia. Es sei aber nicht leicht für den Trainer, weil dieser den Kader nicht selbst zusammengestellt habe.

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