Frankfurt/Main (AFP) Mit scharfen Worten hat sich Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) gegen eine Kopplung der Entwicklungshilfe an Abschiebungen ausgesprochen. Im Streit um eine Rücknahme abgelehnter Asylbewerber dürfe man nicht Menschen "verdursten" lassen und Kinder "bestrafen", sagte Müller der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Eine Kopplung der Entwicklungshilfe an Abschiebungen wäre "kontraproduktiv". "Das können nur Politiker fordern, die nicht wissen, was wir in diesen Ländern machen."