Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich zunächst nicht über der Marke von 13.000 Punkten halten können. «Man merkt, dass die Luft auf dem hohen Niveau langsam dünner wird», sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Broker Axitrader.

Zudem sorgten der wieder stärkere Euro und der Unsicherheitsfaktor Italien für Gegenwind. Gegen Mittag stand der deutsche Leitindex 0,09 Prozent im Minus bei 12.989,50 Punkten. Am Freitag hatte er zwar leicht nachgegeben, unter dem Strich aber die siebte Handelswoche in Folge mit Gewinnen beendet.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Montag um 0,39 Prozent auf 26.595,78 Zähler nach unten. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,25 Prozent auf 2772,42 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kam mit einem Minus von 0,02 Prozent auf 3564,91 Punkte kaum von der Stelle.

Beim Flugzeugbauer Airbus führte ein weiterer Abgang im Management zu einem Kursrutsch von 1,55 Prozent, womit die Titel einer der größten Verlierer im MDax waren. Finanzchef Harald Wilhelm werde das Unternehmen im kommenden Jahr zusammen mit Konzernchef Tom Enders verlassen, teilte der Boeing-Rivale mit.

Die Anteilsscheine der Deutschen Pfandbriefbank, die dank deutlich gesunkener Refinanzierungskosten gut in das laufende Jahr gestartet ist, verloren 0,30 Prozent. Die Aktien von K+S gewannen dagegen 0,50 Prozent. Der Dünger- und Salzproduzent verfehlte zum Jahresbeginn die Markterwartungen. Die dennoch bestätigten Jahresziele, die deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis vorsehen, konnten die Anleger aber offenbar etwas versöhnen.

Bei Innogy stand ein Kursplus von 0,28 Prozent zu Buche. Der vor der Zerschlagung stehende Energiekonzern meldete für das erste Quartal rückläufige Gewinne, hielt aber an seinen Jahreszielen fest. Börsianer sahen die Resultate genau im Rahmen der Erwartungen. Doch der Blick der Anleger sei auf die geplante Aufteilung des Unternehmens unter den beiden Energieriesen Eon und RWE gerichtet.