Berlin (AFP) Nach der Rücknahme des WM-Visums für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt durch Russland hat die Bundesregierung Moskau dazu aufgefordert, die Entscheidung zurückzunehmen. Berlin halte "die Maßnahme der russischen Behörden, Herrn Seppelt das Visum für ungültig zu erklären, für falsch", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. Die Bundesregierung hoffe, dass Russland "diese aus unserer Sicht falsche Entscheidung revidiert", und appelliere an Moskau, Seppelt die Einreise zur Berichterstattung über die Fußball-WM zu ermöglichen.