Aden (AFP) An Jemens Westküste hat eine Offensive der Regierungstruppen nach Angaben von Amnesty International zehntausende Menschen in die Flucht getrieben. Vermutlich stehe den Bewohnern des umkämpften Gebiets aber "das Schlimmste noch bevor", erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag. Überlebende Zivilisten, die aus Ortschaften südlich der Hafenstadt Hodeida fliehen konnten, berichteten demnach von einer gefährlichen Flucht durch Gefechte und Minenfelder. Viele mussten Habseligkeiten wie Trauringe, Grundstücke und Vieh verkaufen.