Brüssel (AFP) Ein zweijähriges kurdisches Mädchen, das am Donnerstag bei einer Verfolgungsjagd mit der belgischen Polizei ums Leben gekommen ist, ist entgegen ersten Behauptungen der Justiz an den Folgen einer Schussverletzung gestorben. Das Kind sei von einer Kugel getroffen worden, räumte Staatsanwalt Frédéric Bariseau in Mons am Freitag ein. Laut Obduktionsbericht sei die Kugel im Bereich der Wange eingedrungen. Bariseau warnte vor voreiligen Schlussfolgerungen zu der Frage, ob es sich um eine Kugel aus einer Polizeiwaffe gehandelt haben könnte.