Berlin (dpa) - Die Träger von Integrationskursen für Flüchtlinge werden nach Medienberichten kaum überprüft. Die Kontrolle sei "äußerst dürftig", habe Bundesinnenminister Horst Seehofer in der jüngsten Sondersitzung des Bundestags-Innenausschusses zur Bamf-Affäre kritisiert, schreiben die "Nürnberger Nachrichten" und die "Welt am Sonntag". Sie berufen sich auf Teilnehmer der Sitzung. Laut Seehofer würden im Durchschnitt nicht einmal zehn Prozent der Integrationsträger geprüft. In einigen Bundesländern liege der Prozentsatz bei lediglich einem Prozent.