Leverkusen (dpa) - Statt eines schwarzen Testspielabends wie 2014 erlebte Marco Reus eine vielversprechende WM-Generalprobe. Der 29 Jahre alte Fußball-Nationalspieler legte zur Führung von Timo Werner auf, traf selbst den Pfosten und hatte bei seinem Einsatz überhaupt viele gute Aktionen.

"In der ersten Halbzeit hat er wahnsinnig gute Laufwege gemacht, war sehr agil, sehr beweglich", lobte Joachim Löw seinen Besten beim 2:1 gegen Saudi-Arabien.

Vor vier Jahren verletzte sich Reus kurz vor dem Abflug zur Weltmeisterschaft nach Brasilien im letzten Test beim 6:1 gegen Armenien schwer. Er erlebte den Triumph der Kollegen nur vor dem Fernseher. "Ich bin erstmal froh, dass er diesmal beim Turnier dabei ist", sagte Löw. Der Bundestrainer sprach damit sicher auch das aus, was Reus nach seinem 31. Länderspiel fühlte.

Der Dortmunder zeigte sich "echt glücklich und froh, dass ich wieder von Anfang an gespielt habe. Es ist nochmal was anderes, wenn du von Anfang spielst", sagte Reus. In der praktisch feststehenden WM-Startelf konkurriert er mit Julian Draxler um den Platz auf dem linken Flügel. Gegen Saudi-Arabien überzeugte er zentral mit klugen Pässen und viel Tempo. "Ich spiele da, wo der Trainer mich aufstellt", gab sich Reus zurückhaltend. Für Löw könnte er ein ganz großer WM-Trumpf sein.

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