Rom (dpa) - Mehr als 1.000 Menschen sind am Wochenende von seeuntauglichen Booten im Mittelmeer gerettet worden. Der neue italienische Innenminister Salvini drohte mit einer Hafensperre für Rettungsschiffe und nahm insbesondere Malta in der Flüchtlingskrise in die Pflicht. Nach Medienberichten forderte er Malta auf, dem Rettungsschiff "Aquarius" Einfahrt in Valletta zu gewähren. Sollte Malta sich weigern, wolle Salvini die Häfen schließen, berichtet unter anderem "La Repubblica". Das ist aber nicht leicht, da beispielsweise das Nothafenrecht dagegen spricht, wonach Schiffe mit Schiffbrüchigen an Bord, Anspruch auf das Einlaufen haben.