Wien (AFP) Mindestens 2,5 Millionen Migranten weltweit haben im Jahr 2016 die Dienste von Schleppernetzwerken in Anspruch genommen. Für die Menschenhändler bedeutete dies Einnahmen von mehr als sieben Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro), wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien hervorgeht. Das entspreche in etwa der Geldmenge, welche die Mitgliedsländer der EU im selben Jahr für humanitäre Hilfe ausgegeben hätten, hieß es weiter.