Moskau (dpa) - Nach ihrem spektakulären 3:3 im direkten Duell zum WM-Auftakt bestreiten Europameister Portugal und Spanien heute ihre zweiten Vorrundenspiele der Gruppe B. In Gruppe A steht der Vergleich zwischen Uruguay und Saudi-Arabien an. Die DFB-Elf trainiert erstmals in Sotschi.

JUBEL: Nach drei Toren von Cristiano Ronaldo im bisher packendsten Spiel der WM zwischen Portugal und Spanien (3:3) sorgte der Jubel des Weltfußballers für Diskussionen. Bei seinem Dreierpack hatte sich Ronaldo - wohl in Anspielung auf die Übersetzung der englischen Abkürzung GOAT ("Größter aller Zeiten"/Ziege) - beim Jubeln am Kinn gekratzt. Portugals Nationaltrainer Fernando Santos sprach am Tag vor dem Spiel gegen Marokko im Moskauer Luschniki-Stadion (14.00 Uhr MESZ) lächelnd von einer "normalen Geste in Portugal".

JUBILÄUM I: Im 100. Länderspiel von Uruguays Topstürmer Luis Suárez soll der zweite Sieg her, um die Chancen auf den Gruppensieg vor dem abschließenden Duell mit Gastgeber Russland zu erhalten. Die erste Partie hatten die Südamerikaner etwas glücklich 1:0 gegen Ägypten gewonnen, nun geht es in Rostow am Don (17.00 Uhr MESZ) gegen Saudi-Arabien. Dort ist die Euphorie nach dem beachtlichen 1:2 im Test gegen Deutschland durch das 0:5 im Auftaktspiel gegen Russland komplett dahin.

JUBILÄUM II: Auch für den spanischen Abwehrspieler Piqué vom FC Barcelona steht das 100. Länderspiel an. Gegen den Iran (20.00 Uhr MESZ) ist der Weltmeister von 2010 in Kasan klarer Favorit, auch wenn beim Gegner nach dem 1:0-Sieg gegen Marokko und dem erst zweiten WM-Erfolg überhaupt in der Historie des Landes die Euphorie riesig ist. "Sie haben eine klare Idee davon, was sie tun wollen. Sie sind physisch sehr stark, es wird sehr hart", sagte Spaniens Neu-Coach Fernando Hierro. Bayern-Profi Thiago könnte für Koke in die Startformation rücken.

JAMMERN VERBOTEN: Für die DFB-Elf ist die Situation nach dem 0:1 gegen Mexiko und vor dem Spiel gegen Schweden am Samstag prekär. Bei einer Niederlage droht sogar der Vorrunden-K.o. Am Mittwoch wird der Weltmeister erstmals nach dem temporären Umzug von Watutinki nach Sotschi in dem Olympia-Ort an der Schwarzmeerküste trainieren. "In einem Turnier gibt es Widerstände. Die muss man annehmen", sagte Bundestrainer Joachim Löw nach dem Fehlstart. "Angekommen in Sotschi, wo wir die Wende schaffen müssen", schrieb Abwehrspieler Mats Hummels am Dienstagabend auf Twitter. Köpfe frei bekommen und Krisenstimmung vertreiben lautete der Auftrag für Löw und seine Mannschaft.

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