Brüssel (AFP) Nach dem Nato-Gipfel hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) eine Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben über eine Schuldenaufnahme abgelehnt. "Ich bin ein Anhänger des Neuverschuldungsverbots", sagte Scholz am Freitag in Brüssel. Die Regierungsparteien hätten sich im Koalitionsvertrag aber darauf geeinigt, Spielräume im Haushalt "prioritär" für Verteidigung und Entwicklung zu nutzen. Diese habe es für 2018 und 2019 gegeben. "Ich kann mir vorstellen, dass sich das fortsetzt."