Frankfurt/Main (dpa) - Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt auch am Mittwoch nicht aus der Ruhe gebracht. Am Nachmittag rückte der Dax um 0,14 Prozent vor auf 12.174,20 Punkte.

Für die Indizes hinter dem Dax ging es am Nachmittag etwas nach unten. So gab der MDax um 0,19 Prozent auf 26.199,48 Punkte nach. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor gar 1,02 Prozent auf 2878,04 Punkte. Der Leitindex der Eurozone EuroStoxx 50 stand 0,15 Prozent tiefer.

Die Gasekonzerne Linde und Praxair kommen in den USA laut einem Medienbericht einer Genehmigung ihrer milliardenschweren Fusion durch die Regulierungsbehörden näher. Ein Konsortium aus dem deutschen Industriegasehersteller Messer und dem Finanzinvestor CVC Capital Partners stehe vor der Übernahme weiterer Geschäftsbereiche, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit versuchen die beiden Unternehmen, die Bedenken der Wettbewerbshüter auszuräumen.

Top-Wert im MDax waren Schaeffler mit plus 3,3 Prozent. Der Konzern senkte die Prognose für die Automotive-Sparte, bestätigte aber den Gesamtausblick, weil das Industriegeschäft ausgleicht. Dagegen sackten am MDax-Ende die Anteile des Elektronikhändlers Ceconomy nach einer Gewinnwarnung wegen der ungewöhnlichen Hitzewelle in diesem Sommer um rund 5 Prozent ab.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,28 Prozent am Vortag auf 0,31 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,17 Prozent auf 140,39 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,09 Prozent auf 158,82 Punkte. Der Euro legte in der Spitze bis auf 1,1715 US-Dollar zu, wurde zuletzt aber nur noch mit 1,1672 Dollar gehandelt. Am Dienstagnachmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1697 Dollar festgesetzt.