Kerpen (dpa) - Nach dem tödlichen Sturz eines Journalisten während der umstrittenen Räumungsaktion im Hambacher Forst ermittelt die Kriminalpolizei zur Unglücksursache. Einen Anfangsverdacht für eine Straftat gibt es nach Angaben der Aachener Staatsanwaltschaft nicht. "Es sieht nach einem Unglücksfall aus", sagte Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts. In der Nacht war es im Hambacher Forst ruhig geblieben. Mit Kerzen erinnerten die Aktivisten an den Toten. Der Journalist war durch die Bretter einer Hängebrücke gebrochen und 15 Meter tief gestürzt.