Chemnitz (AFP) Die Mitglieder einer selbsternannten "Bürgerwehr" aus Chemnitz müssen sich statt in einem beschleunigten Verfahren nun doch in einem regulären Strafverfahren vor Gericht verantworten. Der komplexe Sachverhalt des Vorwurfs des Landfriedensbruchs solle in einem Strafprozess verhandelt werden, teilte das Amtsgericht Chemnitz am Donnerstag mit. Die seit Sonntag bestehende Hauptverhandlungshaft gegen die sechs Beschuldigten sei mit der Entscheidung des Gerichts aufgehoben werden.