Bonn (AFP) Anlässlich der Vorstellung der Studie zum Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) den unterschiedlichen Umgang mit der Thematik in den Bistümern kritisiert. "In der Prävention handelt jede Diözese in Deutschland trotz gemeinsamer Beschlüsse in Eigenregie, in unterschiedlicher Intensität", erklärte ZdK-Präsident Thomas Sternberg am Dienstag in Bonn. Dies reiche "von entschlossenem Handeln bis zu Relativierungen oder Abwarten".