Berlin (AFP) Die Bevölkerung in den neuen Bundesländern hat einer Studie zufolge seit der Wiedervereinigung stark von einer besseren medizinischen Versorgung profitiert. Die Lebenserwartung ostdeutscher Männer habe sich 1989 durch Mängel im Gesundheitssystem noch um 4,4 Lebensjahre verringert, 2015 waren es nach Angaben des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) 2,5 Jahre. Westdeutsche Männer büßten deshalb aktuell 2,1 Jahre ein, anstatt 3,5 Jahre wie im Jahr 1989.