Niamey (AFP) Knapp 20 Jahre nach ersten Enthüllungen und drei Jahre nach einem entsprechenden Gerichtsurteil hat sich die Regierung des afrikanischen Staats Niger zur Entschädigung von hunderten Bürgern bereiterklärt, die als Kinder wegen zu hoher Fluoridwerte im Trinkwasser bleibende Schäden davongetragen haben. Insgesamt sollen den Betroffenen in der Gemeinde Tibiri umgerechnet rund drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, teilte Finanzminister Hassoumi Massoudou am Montag dem Parlament in Niamey mit.