München (AFP) Bei einem Briefversand durch private Postdienstleister können Behörden nicht automatisch davon ausgehen, dass der Brief nach drei Tagen beim Empfänger ist. Im Streitfall müssen Gerichte die bei dem Dienstleister üblichen Laufzeiten überprüfen, wie der Bundesfinanzhof (BFH) in München in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil zu einem Streit um Kindergeld entschied. Das gelte insbesondere dann, wenn in den Postvertrieb auch noch Sub- oder Partnerunternehmen eingeschaltet sind. (Az: III R 27/17)