Wien (AFP) Ausländische Arbeitnehmer in Österreich sollen künftig in bestimmten Fällen deutlich weniger staatliche Beihilfen für ihre Kinder erhalten. Das am Mittwoch vom Parlament in Wien verabschiedete Gesetz knüpft die Höhe der so genannten Familienbeihilfe an die Lebenshaltungskosten in dem Land, in dem die Kinder wohnen. Durch diese Indexierung dürften beispielsweise Arbeitnehmer aus Osteuropa erheblich weniger Geld für ihre in der Heimat lebenden Kinder bekommen.