Calgary (dpa) - Ein Kompromissvorschlag soll das drohende Aus der Olympia-Bewerbung von Calgary für die Winterspiele 2026 vorerst verhindern.

Vor der möglicherweise schon entscheidenden Abstimmung im Stadtrat haben sich die kanadische Regierung und die Regierung der Provinz Alberta auf einen Vorschlag für Einschnitte bei den Kosten verständigt, teilte das örtliche Bewerbungskomitee mit.

Demnach sind vor allem Kürzungen bei den Ausgaben für das Sicherheitspersonal vorgesehen. «Dies ist ein Vorschlag, der Sinn macht und ein guter Deal für Calgarys Bürger ist», erklärte Vorstand Scott Hutscheson vom Bewerbungskomitee in einer Stellungnahme. Er zeigte sich zuversichtlich, dass mit beiden Regierungen ein grundsätzliches Abkommen erreicht werden könne und wertete dies als bedeutsam vor der Sitzung des Stadtrates.

Noch am Vortag hatte sich das Bewerbungskomitee dafür ausgesprochen, die Bewerbung umgehend zu stoppen und das für den 13. November geplante Referendum abzusagen. Im Stadtrat müssten sich am Mittwoch zehn der 15 Mitglieder gegen den Fortgang der Bewerbung aussprechen, um ihr Aus zu besiegeln. Für diesen Fall blieben nur Stockholm und Mailand/Cortina d'Ampezzo als Kandidaten für 2026.

Bericht der Zeitung "Calgary Herald"

Informationen zur Olympia-Bewerbung Calgarys

Mitteilung Bewerbungskomitee zum Kompromissvorschlag