Berlin (dpa) - In den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn hat die Lokführergewerkschaft GDL ein erstes Angebot verlangt. Das müsse noch keine Prozentzahl für die Lohnerhöhung enthalten, sagte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky in Berlin vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde.

«Aber Zulagen und Zuschläge und Arbeitszeitthemen sind schon sondiert, da erwarte ich konkreteres Vorgehen am heutigen Verhandlungstag», fügte er hinzu.

Die GDL fordert 7,5 Prozent mehr Geld bei zwei Jahren Vertragslaufzeit. Außerdem hat sie einen Katalog mit rund 40 Einzelforderungen vorgelegt. Dazu gehört eine Erhöhung der Zulagen für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit um rund zwei Prozent. Bahn-Personalvorstand Martin Seiler sagte: «Es ist vielleicht noch ein bisschen früh, um heute ein konkretes Angebot vorzulegen.» Die Bahn hoffe, in den Gesprächen gut voranzukommen.