Berlin (dpa) - Das Bundeswirtschaftsministerium plant überraschend Einschnitte bei der Förderung neuer Solarstromanlagen auf Gebäuden. Konkret geht es um eine Kürung von rund 20 Prozent. Das geht aus einem Referentenentwurf zum Energiesammelgesetz hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Solarbranche sprach von einem «Anschlag auf die Energiewende». Bisher werden Solaranlagen auf Gebäuden bis einschließlich einer installierten Leistung von 750 Kilowatt-Peak mit 10,68 Cent pro Kilowattstunde gefördert - zum 1. Januar 2019 soll es nur noch 8,33 Cent pro Kilowattstunde geben.