London (dpa) - Die etwas inszenierte Party und diverse Showeffekte gefallen Alexander Zverev bestens.

«Mich stört das gar nicht. Es ist interessant für die Zuschauer. Ich bin Fan davon, es sollte bei mehr Turnieren so sein», sagte der 21 Jahre alte Hamburger nach seinem Auftaktmatch bei den ATP World Tour Finals in London. Zverev hatte mit 7:6, 7:6 gegen den Kroaten Marin Cilic gewonnen und damit einen großen Schritt in Richtung Halbfinale gemacht.

In der beeindruckenden Londoner Arena werden Asse und Videoüberprüfungen mit Licht-, Bild- und Soundeffekten unterlegt. Um die Zuschauer anzuheizen, wird immer wieder ein Dezibelmesser eingeblendet, worauf die Fans oft mehr anspringen als auf die gebotenen Leistungen der Tennis-Stars.

Zverev kann sich sogar noch mehr vorstellen. «Tennisturniere sollten einen DJ haben. In Amerika haben sie sowas alle, darum sind sie auch erfolgreich für die Zuschauer», forderte der Deutsche. In anderen Sportarten wie Basketball, Handball oder Eishockey ist die regelmäßige Einspielung von Musik in den Hallen längst Standard.

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