Koblenz (AFP) Fingerabdrücke von Verdächtigen dürfen unter bestimmten Voraussetzungen auch dann genommen werden, wenn ein Ermittlungsverfahren gegen sie aus Mangel an Beweisen bereits eingestellt wurde. Voraussetzung dafür ist, dass ein Restverdacht bestehen bleibt, wie das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz am Donnerstag in Koblenz mitteilte. Es urteilte damit in zwei Berufungsverfahren.