Dresden (AFP) Ein zunächst ausgesetzter Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen Freien Kameradschaft Dresden hat neu begonnen. Am Donnerstag wurde nach Angaben eines Gerichtssprechers die Anklage verlesen. Den vier Angeklagten im Alter zwischen 29 und 34 Jahren werden unter anderem Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, gefährliche Körperverletzung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen. Sie sollen an Straftaten der Neonazigruppe gegen Flüchtlinge, politische Gegner und Polizisten beteiligt gewesen sein.