Kabul (AFP) Die Opium-Produktion in Afghanistan ist wegen einer Dürre deutlich zurückgegangen. Die Fläche zum Anbau von Schlafmohn, aus dem das Rauschgift gewonnen werden kann, verringerte sich um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung am Montag in seinem Jahresbericht mitteilte. Die Opium-Produktion könnte demnach um fast 30 Prozent sinken. Gleichzeitig fielen die Preise für das Rauschmittel um mehr als die Hälfte. Opium ist eine der Haupteinnahmequellen der radikalislamischen Taliban.