Paris (AFP) Trotz seiner Festnahme in Japan behält Renault-Chef Carlos Ghosn seinen Posten als Vorstandsvorsitzender des französischen Autobauers. Das beschloss der Verwaltungsrat des Konzerns am Dienstagabend. Zugleich wurde die bisherige Nummer zwei im Konzern, Thierry Bolloré, zum Übergangsvorsitzenden ernannt. Da Ghosn derzeit "verhindert" sei, übernehme Bolloré vorübergehend dessen Aufgaben, teilte der Verwaltungsrat mit. Er erhalte die "gleichen Befugnisse" wie Ghosn.