Berlin (AFP) Pro Asyl hat die Grünen in Hessen aufgerufen, bei den Koalitionsverhandlungen in dem Bundesland in puncto sichere Herkunftstaaten "nicht umzufallen". Die Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko "sind nicht sicher", erklärte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt am Dienstag. "Grund- und menschenrechtliche Standards sind keine Verhandlungsmasse, Menschenrechte sind unteilbar." Die Grünen-Parteispitze und die Bundestagsfraktion hätten sich zu Recht gegen das "verfassungswidrige Gesetz" gestellt.