Lübeck (AFP) Vier Monate nach einer Messer- und Brandattacke mit zwölf Verletzten in einem Linienbus in Lübeck hat die Staatsanwaltschaft entschieden, den Täter wegen mutmaßlicher Schuldunfähigkeit in einem sogenannten Sicherungsverfahren vor Gericht zu bringen. Der 34-Jährige sei nach Einschätzung des von ihr beauftragten Sachverständigen psychisch krank und könne daher juristisch gesehen nicht bestraft werden, erklärte die Anklagebehörde am Mittwoch in der schleswig-holsteinischen Stadt.