Buenos Aires (dpa) - Die mächtigsten Männer und Frauen der Welt kommen für zwei Tage im argentinischen Buenos Aires zusammen, um über die aktuellen Krisen und ihre Handelsstreitigkeiten zu reden. Ob der G20-Gipfel ein Erfolg wird, hängt vor allem von einem ab.

DER EINZELKÄMPFER: US-Präsident Donald Trump (72) ist ein gemeinsames Vorgehen wie in der «Gruppe der 20» fremd. Es herrscht auch Skepsis, ob er seinen Handelskrieg mit China beilegen will.

GEGENSPIELER EINS: Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping (65) übt sich im Handelsstreit mit Trump eher in Zurückhaltung und Geduld. Er setzt darauf, dass auch die US-Wirtschaft leidet.

GEGENSPIELER ZWEI: Russlands Präsident Wladimir Putin (66) dreht im Konflikt mit der Ukraine wieder an der Eskalationsschraube und rückt sich damit in den Mittelpunkt des Gipfels.

DER VERDÄCHTIGTE: Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman (33) wird verdächtigt, die Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi beauftragt oder zumindest davon gewusst zu haben.

DIE AUSSTEIGERIN: Bundeskanzlerin Angela Merkel (64) wirkt nach ihrer Ankündigung, den Parteivorsitz abzugeben und nicht mehr für eine weitere Amtszeit anzutreten, befreit und entschlossener als vorher.

DER GASTGEBER: Argentiniens Präsident Mauricio Macri (59) steht schwer unter Druck. Sein Volk protestiert gegen die schwierige wirtschaftliche Lage, hohe Inflation und eine Währungsabwertung.

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