Berlin (AFP) Im Koalitionskonflikt um das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche sieht auch Unionsfraktionsvize Hermann Gröhe (CDU) Adresslisten im Internet als mögliche Kompromisslinie. Eine online verfügbare Liste könne nach Postleitzahlen entsprechende Praxen und Kliniken auflisten, die Abtreibungen vornehmen, sagte Gröhe der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Eine Aufhebung des Werbeverbots braucht es dafür wirklich nicht." Zuvor hatte bereits die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker, für eine solche Liste plädiert.