Bagdad (AFP) Amnesty International hat der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vorgeworfen, mit der "gezielten und sinnlosen Zerstörung" landwirtschaftlicher Flächen im Nordirak eine Taktik der "verbrannten Erde" verfolgt und damit ein Kriegsverbrechen begangen zu haben. Besonders die Verheerungen in den Siedlungsgebieten der Jesiden in den Sindschar-Bergen hinderten die Bauern auch ein Jahr nach dem Sieg über die IS-Miliz an der Rückkehr, schrieb die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag.